Volksmusikabend 2013 Ein Bericht von Reinhold Mücke
Einen    nie    geahnten    Erfolg    verzeichnete    das    erste    Wirtshausmusikanten-treffen,    das    der    Kultur-    und Verschönerungsverein (KVV) Allersberg im Saal des Kolpinghauses organisiert hatte. „Volkstümlicher    Abend    mit    zünftigen    Musikgruppen“    war    der Samstagabend   überschrieben   gewesen.   Er   war   mehr   aus   der   Not heraus     geboren     worden     als     aus     der     Überzeugung     des Vorsitzenden.     Denn     mit     dem     Kleinkulturabend,     der     sonst alljährlich   im   November   vom   KVV   in   der   Mittelschulaula   über   die Bühne   ging,   konnte   es   heuer   nichts   werden.   Die   Aula   ist   aus Brandschutzgründen   noch   immer   für   öffentliche   Veranstaltungen gesperrt.   Da   kam   es   gerade   recht,   dass   Vorstandsmitglieder   und vor allem Ingrid Dexl ein Wirtshausmusikantentreffen anregten. Der   Abend   war   vorsorglich   mit   dem   alljährlichen   Mitarbeitertreffen   des   KVV   verbunden   worden,   um   einen Grundstock   von   Besuchern   zu   haben.   Einen   unnötige   Maßnahme,   wie   sich   zeigte.   Eiligst   mussten   noch Tische   und   Stühle   herbeigeschafft   werden,   um   die   vielen   Besucher   aufnehmen   zu   können.   „Total   überrascht“ zeigte    sich    denn    auch    KVV-Vorsitzender    Hartmut    Lehmann    über    den    brechend    vollen    Saal.    Dank    der Allersberger    Ingrid    und    Richard    Dexl,    die    als    Duo    Mei    Mo    und    I    seit    geraumer    Zeit    eifrig    bei Wirtshausmuskantenstammtischen   unterwegs   sind,   konnten   die   Gruppen   gewonnen   werden.   Mei   Mo   und   I konnten   selbst   aber   nicht   auftreten,   weil   sich   Richard   Dexl   kurz   zuvor   bei   einem   Arbeitsunfall   den   Ringfinger abgeschnitten   hatte.   Also   begnügte   sich   Ingrid   Dexl,   zusammen   mit   Lehmann   die   Moderation   des   Abends   zu übernehmen und schon hie und da zum Kontrabass zu greifen.   Auch    Bürgermeister    Bernhard    Böckeler    zog    es    für    eine    gute    Stunde    trotz    weiterer    Termine    zu    den Wirtshausmusikanten.   Als   eine   wunderschöne   Idee   bezeichnete   er   den   Abend,   der   „Wurf   ist   aus   einem Guss“.   Böckeler   hoffte,   dass   der   Abend   eine   Fortsetzung   erhält.   „Ich   gratuliere   zu   dem   Volltreffer“,   zeigte sich Böckeler begeistert.   Der   Saal   war   wunderschön   dekoriert.   Auf   der   Bühne   standen   Strohballen   und   nicht   weniger   als   sechs Akkordeons,   eine   Gitarre   auf   Reisiggrün   und   Kerzen   in   Einweckgläsern.   Die   Tische   waren   mit   Herbstlaub, Kiefernzapfen,    Efeu    und    Teelichtern    stimmungsvoll    hergerichtet    worden    von    Hildegard    Scherer,    Ingrid Lehmann, Richard und Dominik Dexl.   Los    ging    es    dann    mit    den    Bäck’n    Moidla    aus    Holzheim    bei Neumarkt,    den    drei    Bäckerstöchtern    Renate    an    der    Gitarre, Brigitte   an   der   Steirischen   und   Kathi   am   Hackbrett,   die   sich   mit Cousine   Paula   am   Kontrabass   verstärkt   hatten.   Sie   brachten   mit einem   Boarischen   und   dem   Walzer   „Unterm   Ofen“   gleich   den rechten   Schwung   in   den   Saal.   Begeistert   gefeiert   wurden   auch die   fünf   Hammerbachtaler   Sänger   aus   Henfenfeld,   die   schon   seit 47    Jahren    auftreten    und    mit    dem    „Fiehrabächer“    und    der „Sunndogsruah“ glänzten. Die   Meier   Käthi   aus   Minettenheim   hatte   schnell   die   Lacher   auf ihrer   Seite,   als   sie   mit   zwei   deftigen   Witzen   begann   und   dann   die Geschichte   vom   „Hos’n   kaffn“   erzählte,   in   der   ein   Ehemann   zum   Hasenkauf   geht,   das   nächste   Mal   aber   lieber einen Ster Holz zu Zahnstocher hauen will.   Das   Wiener   Lied   Duo   mit   Rudi   aus   Neumarkt   an   der   Kontragitarre   und   Michael   am   Schifferklavier   mit Nußdorfer   Schrammelmusik   und   „Wien,   Wien   nur   du   allein“   versetzte   die   Besucher   in   ein   Heurigenlokal. Ganz   andere   Töne   mit   moderner   Musik   zauberten   Susanne,   Sebastian   und   Dominik   aus   Freystadt   in   den Saal. Vor allem Susanne mit ihrer herrlichen Stimme riss die Besucher mit. Später   als   gedacht   kreuzten   auch   die   drei   Herren   von   G’suacht   und   g’fundn   aus   Berngau   auf,   die   sich   ebenso schnell   in   die   Herzen   der   Besucher   spielten   und   sangen   mit   Norbert   am   Bariton,   Thomas   an   der   Steirischen und   dem   dritten   Mann,   der   neben   Stimme   auch   die   Holzlöffel   als   Schlagzeug   mitbrachte   und   ansonsten   alle Instrumente übernahm. Nach   der   Pause,   die   Ingrid   Dexl   mit   einem   schallenden   Jodler   beendete,   traten   alle   Gruppen   nochmals   auf und   brachten   die   Volksmusikstimmung   auf   den   Siedepunkt.   Und   da   wurde   auch   gerne   mitgesungen   oder   ein Tänzchen   gewagt.   Bei   den   Treffen   der   Wirtshausmusikanten   geht   es   nun   einmal   recht   gemütlich   und ungezwungen   zu.   Wie   es   bei   Wirtshausmusikanten   üblich   ist,   ging   es   nach   dem   offiziellen   Abend   erst   noch richtig rund und alle, die zu bald den Heimweg angetreten hatten, haben viel versäumt Zur Bildergalerie
Volles Haus beim "Volksmusikabend". Die fünf Hammerbachtaler Sänger aus Henfenfeld Home Home Vorstandschaft Vorstandschaft Impressum Impressum
Kultur- und Verschönerungsverein Allersberg e.V.
Volksmusikabend 2013 Ein Bericht von Reinhold Mücke
Einen    nie    geahnten    Erfolg    verzeichnete    das    erste    Wirtshausmusikanten- treffen,   das   der   Kultur-   und   Verschönerungsverein   (KVV)   Allersberg   im   Saal des Kolpinghauses organisiert hatte. „Volkstümlicher        Abend        mit        zünftigen Musikgruppen“       war       der       Samstagabend überschrieben   gewesen.   Er   war   mehr   aus   der Not     heraus     geboren     worden     als     aus     der Überzeugung   des   Vorsitzenden.   Denn   mit   dem Kleinkulturabend,     der     sonst     alljährlich     im November   vom   KVV   in   der   Mittelschulaula   über die    Bühne    ging,    konnte    es    heuer    nichts    werden.    Die    Aula    ist    aus Brandschutzgründen   noch   immer   für   öffentliche   Veranstaltungen   gesperrt. Da   kam   es   gerade   recht,   dass   Vorstandsmitglieder   und   vor   allem   Ingrid   Dexl ein Wirtshausmusikantentreffen anregten. Der   Abend   war   vorsorglich   mit   dem   alljährlichen   Mitarbeitertreffen   des   KVV verbunden   worden,   um   einen   Grundstock   von   Besuchern   zu   haben.   Einen unnötige   Maßnahme,   wie   sich   zeigte.   Eiligst   mussten   noch   Tische   und   Stühle herbeigeschafft    werden,    um    die    vielen    Besucher    aufnehmen    zu    können. „Total   überrascht“   zeigte   sich   denn   auch   KVV-Vorsitzender   Hartmut   Lehmann über   den   brechend   vollen   Saal.   Dank   der   Allersberger   Ingrid   und   Richard Dexl,     die     als     Duo     Mei     Mo     und     I     seit     geraumer     Zeit     eifrig     bei Wirtshausmuskantenstammtischen    unterwegs    sind,    konnten    die    Gruppen gewonnen   werden.   Mei   Mo   und   I   konnten   selbst   aber   nicht   auftreten,   weil sich    Richard    Dexl    kurz    zuvor    bei    einem    Arbeitsunfall    den    Ringfinger abgeschnitten    hatte.    Also    begnügte    sich    Ingrid    Dexl,    zusammen    mit Lehmann   die   Moderation   des   Abends   zu   übernehmen   und   schon   hie   und   da zum Kontrabass zu greifen. Auch   Bürgermeister   Bernhard   Böckeler   zog   es   für   eine   gute   Stunde   trotz weiterer   Termine   zu   den   Wirtshausmusikanten.   Als   eine   wunderschöne   Idee bezeichnete   er   den   Abend,   der   „Wurf   ist   aus   einem   Guss“.   Böckeler   hoffte, dass   der   Abend   eine   Fortsetzung   erhält.   „Ich   gratuliere   zu   dem   Volltreffer“, zeigte sich Böckeler begeistert. Der   Saal   war   wunderschön   dekoriert.   Auf   der   Bühne   standen   Strohballen   und nicht   weniger   als   sechs   Akkordeons,   eine   Gitarre   auf   Reisiggrün   und   Kerzen in   Einweckgläsern.   Die   Tische   waren   mit   Herbstlaub,   Kiefernzapfen,   Efeu   und Teelichtern   stimmungsvoll   hergerichtet   worden   von   Hildegard   Scherer,   Ingrid Lehmann, Richard und Dominik Dexl. Los   ging   es   dann   mit   den   Bäck’n   Moidla   aus Holzheim       bei       Neumarkt,       den       drei Bäckerstöchtern     Renate     an     der     Gitarre, Brigitte    an    der    Steirischen    und    Kathi    am Hackbrett,    die    sich    mit    Cousine    Paula    am Kontrabass   verstärkt   hatten.   Sie   brachten   mit einem   Boarischen   und   dem   Walzer   „Unterm Ofen“    gleich    den    rechten    Schwung    in    den Saal.   Begeistert   gefeiert   wurden   auch   die   fünf   Hammerbachtaler   Sänger   aus Henfenfeld,   die   schon   seit   47   Jahren   auftreten   und   mit   dem   „Fiehrabächer“ und der „Sunndogsruah“ glänzten. Die   Meier   Käthi   aus   Minettenheim   hatte   schnell   die   Lacher   auf   ihrer   Seite,   als sie   mit   zwei   deftigen   Witzen   begann   und   dann   die   Geschichte   vom   „Hos’n kaffn“   erzählte,   in   der   ein   Ehemann   zum   Hasenkauf   geht,   das   nächste   Mal aber lieber einen Ster Holz zu Zahnstocher hauen will. Das    Wiener    Lied    Duo    mit    Rudi    aus    Neumarkt    an    der    Kontragitarre    und Michael   am   Schifferklavier   mit   Nußdorfer   Schrammelmusik   und   „Wien,   Wien nur   du   allein“   versetzte   die   Besucher   in   ein   Heurigenlokal.   Ganz   andere   Töne mit    moderner    Musik    zauberten    Susanne,    Sebastian    und    Dominik    aus Freystadt   in   den   Saal.   Vor   allem   Susanne   mit   ihrer   herrlichen   Stimme   riss   die Besucher mit. Später   als   gedacht   kreuzten   auch   die   drei   Herren   von   G’suacht   und   g’fundn aus   Berngau   auf,   die   sich   ebenso   schnell   in   die   Herzen   der   Besucher   spielten und   sangen   mit   Norbert   am   Bariton,   Thomas   an   der   Steirischen   und   dem dritten    Mann,    der    neben    Stimme    auch    die    Holzlöffel    als    Schlagzeug mitbrachte und ansonsten alle Instrumente übernahm. Nach   der   Pause,   die   Ingrid   Dexl   mit   einem   schallenden   Jodler   beendete, traten   alle   Gruppen   nochmals   auf   und   brachten   die   Volksmusikstimmung   auf den   Siedepunkt.   Und   da   wurde   auch   gerne   mitgesungen   oder   ein   Tänzchen gewagt.   Bei   den   Treffen   der   Wirtshausmusikanten   geht   es   nun   einmal   recht gemütlich   und   ungezwungen   zu.   Wie   es   bei   Wirtshausmusikanten   üblich   ist, ging   es   nach   dem   offiziellen   Abend   erst   noch   richtig   rund   und   alle,   die   zu bald den Heimweg angetreten hatten, haben viel versäumt Zur Bildergalerie
Volles Haus beim "Volksmusikabend". Die fünf Hammerbachtaler Sänger aus Henfenfeld
Kultur- und Verschönerungsverein Allersberg e.V.