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Kultur- und Verschönerungsverein Allersberg e.V.
Der Allersberger Torturm
Im   früheren   Jahrhunderten   diente   ich   allem   dem   Schutz   vor   Feinden.   Denn   draußen   lauerte   oft   der   Tod. Man nannte mich das „Untere Tor“, und ich war Markttor und Wehrbau zugleich. Ich    hatte    auch    einen    Bruder,    das    „Obere    Tor“.    Er    stand    auf    der südöstlichen   Ortsseite   an   der   Gilardistraße   an   der   Engstelle   bei   der ehemaligen Metzgerei Rehm und wurde 1873 abgebrochen. Erbaut    wurden    mein    Bruder    und    ich    ab    1323.    Damals    erhielten nämlich   die   Herren   von   Wolfstein   in   Allersberg   das   Recht,   den   Ort   zu befestigen. Im   Laufe   der   Jahrhunderte   übte   ich   nicht   nur   eine   Schutzfunktion   aus, sondern   man   nutzte   mich   in   vielfacher   Weise.   So   beherbergte   ich   die erste   Allersberger   Schule.   Die   Türmer,   die   bei   mir   wohnten,   waren sehr   vielseitige   Leute.   Neben   ihrer   Türmertätigkeit   waren   sie   zugleich   Schulmeister,   Waagmeister,   aber auch Musikanten, Hochzeitlader und Leichenbitter und zum Teil auch Mesner und Nachtwächter. In    mir    befanden    sich    früher    auch    die    öffentliche    Marktwaage.    Ich    war    auch Aufbewahrungsort    für    Feuerlöschgeräte    und    in    der    neueren    Zeit    auch    für    die Weihnachtsbeleuchtung   des   Kultur-   und   Verschönerungsverein.   In   mir   befand   sich früher   auch   das   Gefängnis,   von   den   Einheimischen   kurz   und   bündig   „Loch“   genannt. Hier   wurden   auch   das   Gesindel,   die   erwischten   Strauchdiebe   und   alle   „Hamperer“ eingesperrt,   die   gegen   das   Gesetz   verstoßen   hatten.   Auch   hatte   ich   Besuch   von einem LKW-Kran. Jetzt   ist   mein   Dornröschenschlaf   vorüber.   Die   Marktgemeinde   Allersberg   hat   mich zusammen   mit   dem   Kultur-   und   Verschönerungsverein   zu   neuem   Leben   erweckt.   Ich werde     genutzt     für     kulturelle     Veranstaltungen,     wie     etwa     Dichterlesungen, Kleinkunstveranstaltungen,     Ausstellungen     sowie     als     Torturmtheater     für     die Allersberger Torturmspieler ( Torturmkabarett ) Kommen   Sie   mit   auf   einem   virtuellen   Rundgang   durch   den   Torturm.   Wir   starten   bei   der   Altmann Linde. Steuerung des Panoramabild: Entweder die Steuerungstasten im Bild verwenden oder mit gedrückter linker Maustaste das Bild verschieben. Im Bild befindet sich ein weißer Kreis, mit einem Klick darauf öffnet sich das nächste Panoramabild. Text: Robert Unterberger Virtueller Rundgang: Mario Weidlich
Altes Foto vom Torturm Besuch vom LKW-Kran
Kultur- und Verschönerungsverein Allersberg e.V.
Der Allersberger Torturm
Im   früheren   Jahrhunderten   diente   ich   allem   dem   Schutz   vor   Feinden.   Denn draußen   lauerte   oft   der   Tod.   Man   nannte   mich   das   „Untere   Tor“,   und   ich war Markttor und Wehrbau zugleich. Ich   hatte   auch   einen   Bruder,   das   „Obere   Tor“. Er   stand   auf   der   südöstlichen   Ortsseite   an   der Gilardistraße     an     der     Engstelle     bei     der ehemaligen   Metzgerei   Rehm   und   wurde   1873 abgebrochen. Erbaut   wurden   mein   Bruder   und   ich   ab   1323. Damals    erhielten    nämlich    die    Herren    von Wolfstein in Allersberg das Recht, den Ort zu befestigen. Im   Laufe   der   Jahrhunderte   übte   ich   nicht   nur   eine   Schutzfunktion   aus, sondern   man   nutzte   mich   in   vielfacher   Weise.   So   beherbergte   ich   die   erste Allersberger    Schule.    Die    Türmer,    die    bei    mir    wohnten,    waren    sehr vielseitige     Leute.     Neben     ihrer     Türmertätigkeit     waren     sie     zugleich Schulmeister,    Waagmeister,    aber    auch    Musikanten,    Hochzeitlader    und Leichenbitter und zum Teil auch Mesner und Nachtwächter. In     mir     befanden     sich     früher     auch     die     öffentliche Marktwaage.     Ich     war     auch     Aufbewahrungsort     für Feuerlöschgeräte   und   in   der   neueren   Zeit   auch   für   die Weihnachtsbeleuchtung           des           Kultur-           und Verschönerungsverein.   In   mir   befand   sich   früher   auch das   Gefängnis,   von   den   Einheimischen   kurz   und   bündig „Loch“    genannt.    Hier    wurden    auch    das    Gesindel,    die erwischten       Strauchdiebe       und       alle       „Hamperer“ eingesperrt,    die    gegen    das    Gesetz    verstoßen    hatten. Auch hatte ich Besuch von einem LKW-Kran. Jetzt   ist   mein   Dornröschenschlaf   vorüber.   Die   Marktgemeinde   Allersberg hat   mich   zusammen   mit   dem   Kultur-   und   Verschönerungsverein   zu   neuem Leben   erweckt.   Ich   werde   genutzt   für   kulturelle   Veranstaltungen,   wie   etwa Dichterlesungen,     Kleinkunstveranstaltungen,     Ausstellungen     sowie     als Torturmtheater für die Allersberger Torturmspieler ( Torturmkabarett ) Kommen   Sie   mit   auf   einem   virtuellen   Rundgang   durch   den   Torturm. Wir starten bei der Altmann Linde. Steuerung des Panoramabild: Entweder die Steuerungstasten im Bild verwenden oder mit gedrückter linker Maustaste das Bild verschieben. Im Bild befindet sich ein weißer Kreis, mit einem Klick darauf öffnet sich das nächste Panoramabild. Text: Robert Unterberger Virtueller Rundgang: Mario Weidlich
Altes Foto vom Torturm Besuch vom LKW-Kran